# WPC-Lexikon: 100 Begriffe, Verfahren und Normen

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Language: de
Updated: 2026-10-17
Version: 1
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## Summary

WPC-Begriffe für Terrassendielen, Fassaden und Zäune verstehen: Werkstoffe, Herstellung, Montage, Prüfungen und Umweltinformationen.

## Definitionen und Werkstoffaufbau

Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoff (WPC) — Werkstoff aus Holzpartikeln oder -fasern und Polymer. Rezeptur und Profil bestimmen die Eigenschaften; WPC ist keine Qualitätsklasse.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Holz-Polymer-Werkstoff; Holzkomposit. [1, 2]

Naturfaserverbundwerkstoff (NFC) — Verbund mit natürlichen Fasern oder Partikeln. Der Begriff ist weiter als WPC und umfasst beispielsweise Flachs und Hanf.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Naturfaserkomposit. [1, 2]

Holz-Thermoplast-Verbund (WTC) — Holzgefüllter Verbund mit wärmeerweichender Matrix. Ausgehärtete duroplastische Systeme sind davon ausgeschlossen.
Bezeichnungen und Abkürzungen: thermoplastisches Holzkomposit. [1, 2]

Verbundwerkstoff — Werkstoff aus zusammenwirkenden Bestandteilen. Die Bezeichnung allein nennt weder Harztyp noch Verstärkung oder geeigneten Einsatz.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Komposit. [1, 2]

Matrix — Zusammenhängende Phase um Füllstoff oder Fasern. Ihre Chemie beeinflusst Verarbeitung, Temperaturverhalten und Feuchteaufnahme.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Polymermatrix. [1, 2]

Thermoplast — Polymer, das bei Wärme erweicht und beim Abkühlen erstarrt. Wiederholte Verarbeitung kann schädigen; Schmelzbarkeit garantiert keine Verwertung.
Bezeichnungen und Abkürzungen: schmelzverarbeitbarer Kunststoff. [1, 2]

Duroplast — Ausgehärtetes Polymernetzwerk, das nicht einfach erneut schmilzt. Phenolharz und Epoxidharz unterscheiden sich von üblichen thermoplastischen Terrassenwerkstoffen.
Bezeichnungen und Abkürzungen: vernetzter Kunststoff. [1, 2]

Compound — Vorbereitete Mischung aus Polymer, Füllstoff und Additiven. Sie wird als Granulat geliefert oder direkt zum Produkt verarbeitet.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Werkstoffmischung. [1, 2]

Füllstoff — Bestandteil zur Veränderung von Kosten, Verarbeitung oder Eigenschaften. Höhere Steifigkeit bedeutet nicht automatisch höhere Schlagzähigkeit.
Bezeichnungen und Abkürzungen: partikulärer Füllstoff. [1, 2]

Verstärkung — Bestandteil zur Verbesserung bestimmter mechanischer Eigenschaften. Faserlänge, Orientierung und Haftung beeinflussen die Lastübertragung.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Verstärkungsfaser. [1, 2]

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## Fasern, Füllstoffe und Grundpolymere

Holzmehl — Fein gemahlene Holzpartikel. Korngrößenverteilung, Holzart und Feuchte sind wichtig; Holzmehl entspricht nicht langen Verstärkungsfasern.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Holzpulver. [1, 2]

Holzfaser — Länglicher Bestandteil aus Holz. Verkürzung beim Mischen kann die Verstärkungswirkung verändern.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Holzfasern. [1, 2]

Naturfaser — Faser natürlichen Ursprungs, etwa Holz, Flachs oder Hanf. Der Ursprung macht den gesamten Verbund nicht biologisch abbaubar.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Pflanzenfaser. [1, 2]

Cellulose — Strukturpolysaccharid pflanzlicher Zellwände. Hydroxylgruppen fördern Wasseraufnahme und erschweren die Anbindung an unpolare Polymere.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Zellulose. [1, 2]

Lignin — Komplexes Pflanzenpolymer, das zur Zellwandsteifigkeit beiträgt. Chemie und Bewitterungsverhalten unterscheiden sich von Cellulose.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Holzlignin. [1, 2]

Reisspelze — Schutzhülle des Reiskorns, nach Aufbereitung als Füllstoff nutzbar. Ihr Siliciumdioxidgehalt unterscheidet sie von Holzmehl.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Reishülse. [1, 2]

Aspektverhältnis — Verhältnis von Faserlänge zu Querdimension. Hohe Werte können Verstärkung fördern; Verteilung und Faserschädigung wirken ebenfalls mit.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Längen-Durchmesser-Verhältnis. [1, 2]

Feuchtegehalt — Wassermenge auf angegebener Nass- oder Trockenmassebasis. Zu viel Feuchte kann Verarbeitungsfehler verursachen.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Rohstofffeuchte. [1, 2]

Polyethylen hoher Dichte (HDPE) — Polyethylenfamilie als WPC-Matrix. Sorte, Schmelzfluss und Additive müssen spezifiziert werden.
Bezeichnungen und Abkürzungen: PE-HD. [1, 2]

Polypropylen (PP) — Thermoplast für Naturfaserverbunde. Verarbeitung und Faserverträglichkeit müssen zur gewählten Sorte passen.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Polypropen. [1, 2]

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## Polymere und Grenzflächenchemie

Polyvinylchlorid (PVC) — Thermoplast in einigen Verbundprofilen. WPC bedeutet nicht PVC-frei; die tatsächliche Rezeptur prüfen.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Vinylkunststoff. [1, 2]

Polyethylen (PE) — Thermoplastfamilie einschließlich HDPE und LDPE. Sorten unterscheiden sich bei Dichte, Fließen und mechanischem Verhalten.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Polyethen. [1, 2]

Polyethylen niedriger Dichte (LDPE) — Stärker verzweigtes Polyethylen. Ein Austausch gegen HDPE kann Steifigkeit und Verarbeitung verändern.
Bezeichnungen und Abkürzungen: PE-LD. [1, 2]

Polymilchsäure (PLA) — Polyester häufig aus nachwachsenden Rohstoffen. Biobasierter Ursprung beweist weder Außenbeständigkeit noch Abbau im Garten.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Polylactid. [1, 2]

Recyceltes HDPE (rHDPE) — Zur Wiederverwendung zurückgewonnenes HDPE. Verunreinigung, frühere Alterung und Chargenschwankungen müssen beherrscht werden.
Bezeichnungen und Abkürzungen: HDPE-Rezyklat. [1, 2]

Maleinsäureanhydrid-gepfropftes PP (MAPP) — Funktionalisiertes PP zur verbesserten Faser-Matrix-Verträglichkeit. Dosierung und Wirkung hängen von der Rezeptur ab.
Bezeichnungen und Abkürzungen: maleiniertes Polypropylen. [1, 2]

Maleinsäureanhydrid-gepfropftes PE (MAPE) — Funktionalisiertes PE für geeignete PE-Verbundsysteme. Es ist nicht automatisch mit MAPP austauschbar.
Bezeichnungen und Abkürzungen: maleiniertes Polyethylen. [1, 2]

Haftvermittler — Additiv zur besseren Wechselwirkung verschiedener Bestandteile. Kompatibilisatoren erfüllen eine verwandte, nicht immer identische Aufgabe.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Kopplungsmittel. [1, 2]

Gleitmittel — Additiv zur Reibungsminderung bei der Verarbeitung. Ungeeignete Art oder Überdosierung kann Haftung und Oberfläche beeinträchtigen.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Verarbeitungshilfsmittel. [1, 2]

UV-Stabilisator — Additiv zur Begrenzung lichtbedingter Schädigung. Es garantiert weder dauerhaft unveränderte Farbe noch unveränderte freiliegende Holzpartikel.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Lichtschutzmittel. [1, 2]

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## Additive und Grundverfahren

Antioxidans — Additiv gegen oxidative Schäden bei Verarbeitung und Nutzung. Wirkung hängt von Chemie, Konzentration und Exposition ab.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Oxidationsstabilisator. [1, 2]

Pigment — Verteiltes farbgebendes Material. Farbe kann die Sonnenaufheizung beeinflussen; dunkle Dielen bleiben nicht zwangsläufig kühl.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Farbmittel. [1, 2]

Flammschutzmittel — Bestandteil zur Änderung des Brandverhaltens. Seine Anwesenheit ersetzt keine Prüfung für eine Brandklassifizierung.
Bezeichnungen und Abkürzungen: flammhemmendes Additiv. [1, 2]

Extrusion — Kontinuierliche Formgebung einer erhitzten Mischung durch eine Düse. Kühlung und Kalibrierung bestimmen die Endmaße.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Profilextrusion. [1]

Coextrusion — Gleichzeitige Formung mehrerer Materialströme zu Schichten. Die Deckschicht kann chemisch vom Kern abweichen.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Mehrschichtextrusion. [1]

Deckschicht — Äußere Schicht zur Änderung des Oberflächenverhaltens. Abdeckung und Haftung zählen; Schnittenden werden nicht automatisch wasserdicht.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Schutzummantelung; Cap-Layer. [1]

Spritzgießen — Einspritzen einer Schmelze in ein Werkzeug. Fließen, Faserorientierung und Kühlung beeinflussen das Formteil.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Spritzguss. [1]

Formpressen — Formgebung unter Druck, häufig mit Wärme. Geeignet für bestimmte Platten und Formteile, anders als kontinuierliche Extrusion.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Pressformen. [1]

Compoundierung — Verteilung von Füllstoffen und Additiven im Polymer. Gute Dispersion ist gegen Wärmebelastung und Faserschädigung abzuwägen.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Schmelzemischen. [1]

Trocknung — Verringerung der Feuchte vor der Verarbeitung. Zielwerte hängen von Rohstoff, Kunststoff und Anlage ab.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Rohstofftrocknung. [1]

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## Oberflächen, Druck und Produkttypen

Extrusionsdüse — Werkzeugöffnung zur Formung des Materialstroms. Fließen, Aufquellen, Kühlung und Toleranzen beeinflussen die Auslegung.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Profilwerkzeug. [1]

Kalibrierung — Kontrolle von Form und Abmessungen während des Abkühlens. Fehler können Verzug und ungleichmäßige Wandstärken verursachen.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Profilkalibrierung. [1]

Prägung — Erzeugung eines Oberflächenmusters, häufig als Holzmaserung. Sichtbare Struktur beweist keine Nassrutschhemmung.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Oberflächenstrukturierung. [1]

Schleifen — Abtragen von Material zur Änderung der Oberfläche. Bei ummantelten Dielen kann die Schutzschicht beschädigt werden; Anleitung beachten.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Oberflächenabtrag. [1]

Schmelzschichtung (FFF) — Schichtweiser Druck mit erhitztem Filament. Holzgefüllte Materialien benötigen passende Feuchtekontrolle, Düsen und Einstellungen.
Bezeichnungen und Abkürzungen: FDM; Filamentdruck. [1]

Schmelz-Massefließrate (MFR) — Durch eine definierte Düse fließende Masse bei festgelegter Zeit, Temperatur und Last. Abweichende Bedingungen verhindern direkten Vergleich.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Schmelzindex; MFI. [9]

Vollprofil — Profil ohne vorgesehene Längshohlräume. Massive Geometrie allein belegt weder Tragfähigkeit noch zulässige Spannweite.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Massivdiele. [1]

Hohlkammerprofil — Profil mit inneren Kammern. Wandstärke, Stege, Schlagfestigkeit und Endausbildung beeinflussen die Eignung.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Hohlkammerdiele. [1]

WPC-Terrassendielen — Dielen für begehbare Außenflächen auf Auflagern. Spannweite, Rutschhemmung, Befestigung und Bewitterung produktspezifisch prüfen.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Kompositdielen; Terrassenbelag. [1]

WPC-Fassadenbekleidung — Profile zur Außenbekleidung. Brand, Wind, Befestigung und Hinterlüftung betreffen das gesamte Fassadensystem.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Kompositfassade; Fassadenprofile. [1]

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## Anwendungen und Montage

WPC-Zaun — Verbundelemente für Zäune und Sichtschutz. Pfosten, Fundamente und Verbindungen müssen örtliche Windlasten aufnehmen.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Kompositzaun; Sichtschutz. [1]

Unterkonstruktionsprofil — Träger für Terrassendielen. Manche WPC-Profile brauchen durchgehende Auflage und dürfen nicht als frei spannende Balken angenommen werden.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Lagerholz; Terrassenunterkonstruktion. [1]

Randblende — Abschluss an Terrassenkanten oder Setzstufen. Dekorative Blenden sind nicht automatisch tragende Trittstufen oder Träger.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Abschlussbrett; Verkleidungsleiste. [1]

Nut und Feder — Verbindung mit vorspringender Feder in einer Nut. Ein geschlossenes Erscheinungsbild beweist keine Wasserdichtheit.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Nut-Feder-Verbindung. [1]

Verdeckte Befestigung — System zur Reduzierung sichtbarer Schraubenköpfe. Clipabstand, Bewegung und Kompatibilität richten sich nach Herstellerangaben.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Terrassenclip; unsichtbare Befestigung. [1]

Dehnungsfuge — Geplanter Freiraum für Maßänderungen. Bedarf hängt von Dielenlänge, Temperatur, Material und Montagesystem ab.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Bewegungsfuge. [1]

Achsabstand der Unterkonstruktion — Abstand zwischen Auflagermittellinien. Zulässige Werte hängen von Profil, Belastung, Temperatur und Verwendung einschließlich Treppen ab.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Auflagerabstand. [1]

Hinterlüftung — Luftbewegung zur Unterstützung der Austrocknung. Geschlossene feuchte Hohlräume können Feuchtigkeit zurückhalten.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Luftaustausch unter Terrassen. [1]

Entwässerung — Geplanter Weg für Wasser aus der Konstruktion. Dielenfugen ersetzen keine Entwässerungsplanung unter dem Belag.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Wasserableitung. [1]

Pflege — Reinigung und Kontrolle zum Erhalt von Funktion und Aussehen. Pflegearm bedeutet nicht reinigungs- oder wartungsfrei.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Wartung; Terrassenreinigung. [1]

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## Mechanische Eigenschaften und Beständigkeit

Zugfestigkeit — Spannung aus einer definierten Zugprüfung. Probekörper und Konditionierung beeinflussen das Ergebnis; es ist keine Spannweitenfreigabe.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Festigkeit bei Zug. [7]

Biegefestigkeit — Festigkeitskennwert aus einer Biegeprüfung. Geometrie und Konditionierung müssen vor Zahlenvergleichen berücksichtigt werden.
Bezeichnungen und Abkürzungen: MOR. [6]

Elastizitätsmodul — Verhältnis von Spannung und Dehnung in einem Bereich. Steifigkeit ist nicht Festigkeit; Zug- und Biegemodul unterscheiden sich.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Steifigkeitsmodul; MOE. [6, 7]

Kriechen — Fortschreitende Verformung bei Dauerlast. Temperatur und Zeit wirken mit; Kurzzeitprüfungen bestimmen nicht allein die Langzeitdurchbiegung.
Bezeichnungen und Abkürzungen: zeitabhängige Verformung. [1, 3]

Schlagzähigkeit — Widerstand in einer festgelegten Schlagprüfung. Gekerbte und ungekerbte Ergebnisse sind nicht austauschbar.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Schlagfestigkeit. [1, 3]

Wasseraufnahme — Aufgenommenes Wasser unter definierten Bedingungen. Dauer, Temperatur und Probekörpergeometrie gehören zu jedem Prozentwert.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Feuchteaufnahme. [3, 8]

Dickenquellung — Zunahme der Dicke nach Feuchteeinwirkung. Sie unterscheidet sich von massenbezogener Wasseraufnahme.
Bezeichnungen und Abkürzungen: feuchtebedingte Quellung. [1, 3]

Wärmeausdehnung — Maßänderung infolge Temperaturänderung. Koeffizient, Dielenlänge und Temperaturbereich bestimmen den Bewegungsbedarf.
Bezeichnungen und Abkürzungen: thermische Ausdehnung. [1, 3]

Bewitterung — Veränderungen durch Sonne, Feuchte und Temperatur. Farbhaltung und verbleibende mechanische Leistung sind unterschiedliche Ergebnisse.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Außenalterung. [1, 3]

Rutschhemmung — Widerstand gegen Rutschen unter festgelegten Bedingungen. Nässe, Schmutz, Schuhe und Verschleiß zählen; Rillen allein sind kein Beleg.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Rutschwiderstand. [14]

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## Laborverfahren und Gebrauchsnachweise

Dichte — Masse dividiert durch Volumen auf angegebener Messbasis. Profilhohlräume erschweren Vergleiche mit der Werkstoffdichte.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Masse je Volumen. [1, 3]

Thermogravimetrische Analyse (TGA) — Messung von Masseänderungen während eines Temperaturprogramms. Sie untersucht Zersetzung, bestimmt aber nicht direkt die Nutzungsdauer.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Thermogravimetrie. [1, 3]

Dynamische Differenzkalorimetrie (DSC) — Messung von Wärmestromunterschieden beim Heizen und Kühlen. Damit lassen sich Schmelzen und Kristallisation untersuchen.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Differential Scanning Calorimetry. [1, 3]

Rasterelektronenmikroskopie (SEM) — Bildgebung feiner Oberflächen- und Bruchmerkmale. Bilder unterstützen Grenzflächenanalysen, quantifizieren aber nicht allein die Haftfestigkeit.
Bezeichnungen und Abkürzungen: REM. [1, 3]

FTIR-Spektroskopie — Untersuchung molekularer Schwingungen mittels Infrarotabsorption. Die Identifikation chemischer Gruppen benötigt geeignete Vergleichsproben.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Infrarotspektroskopie. [1, 3]

Nutzungsdauer — Zeitraum der Anforderungserfüllung unter tatsächlicher Exposition und Pflege. Er ist nicht mit der Garantiezeit identisch.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Gebrauchsdauer. [1, 3]

Garantie — Vertragliches Leistungsversprechen mit Bedingungen und Ausschlüssen. Seine Dauer ist keine gemessene physische Lebensdauer.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Herstellergarantie. [1, 3]

Rückverfolgbarkeit — Verknüpfung gelieferter Produkte mit Rohstoff-, Produktions- und Qualitätsdaten. Ein Lieferantenname allein ist kein vollständiger Chargennachweis.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Chargenrückverfolgung. [1, 3]

Rezyklatanteil — Recycelter Anteil auf deklarierter Berechnungsbasis. Gesamtprodukt und ausschließlich die Kunststofffraktion dürfen nicht verwechselt werden.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Anteil recycelter Materialien. [1, 3]

Recyclingfähigkeit — Möglichkeit, Material zu sammeln und nutzbar aufzubereiten. Tatsächliche Annahme, Sortierung und lokale Anlagen müssen vorhanden sein.
Bezeichnungen und Abkürzungen: stoffliche Verwertbarkeit. [1, 3]

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## Kreislaufwirtschaft und Dokumentation

Biobasiert — Ganz oder teilweise aus biologischen Rohstoffen hergestellt. Das bedeutet nicht automatisch biologisch abbaubar, kompostierbar oder umweltärmer.
Bezeichnungen und Abkürzungen: biomassebasiert. [1, 13]

Biologische Abbaubarkeit — Abbau durch biologische Aktivität unter angegebenen Bedingungen. Holzgehalt macht gewöhnliches WPC nicht kompostierbar.
Bezeichnungen und Abkürzungen: biologischer Abbau. [1, 13]

Ökobilanz (LCA) — Umweltbewertung innerhalb eines definierten Systems. Vergleiche benötigen kompatible Funktionen, Grenzen und Nutzungsdauerszenarien.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Lebenszyklusanalyse. [13]

Umweltproduktdeklaration (EPD) — Strukturierte Umweltdaten nach festgelegten Regeln. Eine EPD ist für sich kein Umweltgütesiegel.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Umweltdeklaration. [12, 15]

CO₂-Fußabdruck — Treibhausgasemissionen in CO₂-Äquivalenten innerhalb einer Systemgrenze. Transportentfernung allein bestimmt nicht den gesamten Produktfußabdruck.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Klimafußabdruck. [13]

Charge — Rückverfolgbare Produktionsmenge unter definierten Bedingungen. Chargenkennzeichnung verbindet Lieferungen, Proben und Qualitätsdaten.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Produktionslos. [1, 13]

Prüfverfahren — Festgelegtes Vorgehen zur Eigenschaftsmessung. Der Methodenname ist weder Ergebnis noch Nachweis einer bestandenen Anforderung.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Prüfmethode. [4, 5]

Produktspezifikation — Dokument mit Anforderungen und Anwendungsbereich. Produkt, Prüfungen, Annahmekriterien und Montagebedingungen sollten benannt sein.
Bezeichnungen und Abkürzungen: technische Spezifikation. [4]

EN 15534 — Mehrteilige Reihe für cellulosehaltige Materialien und Thermoplaste. Der passende Prüf- oder Produktteil muss ausgewählt werden.
Bezeichnungen und Abkürzungen: europäische WPC/NFC-Normenreihe. [4]

ISO 16616 — Norm für Prüfverfahren an Naturfaserkompositdielen im Außenbereich. Bericht muss Ausgabe und Produkt nennen.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Prüfung von NFC-Terrassendielen. [5]

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## Produkt- und Prüfnormen

EN 15534-4 — Terrassenbezogener Produktteil der Reihe. Er ersetzt nicht automatisch die Teile für Bekleidung oder Zäune.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Bodenbelagsprofile und Platten. [4]

EN 15534-5 — Bekleidungsbezogener Produktteil. Ein Terrassenprüfergebnis belegt nicht die Eignung für eine Fassade.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Bekleidungsprofile und Platten. [4]

EN 15534-6 — Zaunbezogener Produktteil. Er ersetzt keine standortbezogene Bemessung von Pfosten und Fundamenten.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Zaunprofile und Elemente. [4]

ISO 178 — Verfahren für Biegeeigenschaften. Ausgabe, Probe und Bedingungen angeben; ein Entwurf ist kein veröffentlichter Ersatz.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Biegeprüfung von Kunststoffen. [6]

ISO 527 — Normenreihe zu Zugeigenschaften. Passenden Teil und geeignete Probenbedingungen für den Werkstoff auswählen.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Zugprüfung von Kunststoffen. [7]

ISO 62 — Norm zur kontrollierten Wasseraufnahme. Sie erklärt keine fertige Konstruktion pauschal für wasserdicht.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Wasseraufnahme von Kunststoffen. [8]

ISO 1133-1 — Norm für Schmelz-Masse- und Volumenfließrate. Temperatur und Prüflast sind zwingende Angaben zum Ergebnis.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Schmelzflussprüfung. [9]

EN 13501-1 — Klassifizierung auf Grundlage von Brandprüfdaten. Sie gilt nur innerhalb des dokumentierten Anwendungsbereichs.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Klassifizierung des Brandverhaltens. [10]

ASTM D7032 — Spezifikation für Verbund- und Kunststoffdielen, Stufen und Geländer. Sie ist keine europäische Zulassung.
Bezeichnungen und Abkürzungen: Leistungseinstufung von Verbunddielen. [11]

EN 15804 — Grundregeln für Umweltproduktdeklarationen. Vergleiche benötigen kompatible Regeln, Einheiten, Module und Szenarien.
Bezeichnungen und Abkürzungen: EPD-Regeln für Bauprodukte. [12]

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## Green Plank Produkte und technische Unterlagen

Entdecken Sie Green Plank Produkte und fordern Sie aktuelle technische Daten zum ausgewählten Profil an. Dies sind kommerzielle Herstellerlinks, keine unabhängigen Belege für die Definitionen.

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## Key points



## Comparison





## Sources

1. USDA Forest Products Laboratory — Wood/Nonwood Thermoplastic Composites — https://research.fs.usda.gov/download/treesearch/42497.pdf
2. USDA Forest Products Laboratory — Raw materials for wood-polymer composites — https://research.fs.usda.gov/treesearch/36721
3. USDA Forest Products Laboratory — Fungal and moisture durability of WPC — https://research.fs.usda.gov/treesearch/68010
4. BSI — EN 15534 series: scope of parts 1, 4, 5 and 6 — https://landingpage.bsigroup.com/LandingPage/Series?UPI=BS+EN+15534
5. ISO 16616 — exterior NFC deck-board test methods — https://www.iso.org/standard/57285.html
6. ISO 178 — flexural properties of plastics — https://www.iso.org/standard/70513.html
7. ISO 527-1 — tensile properties of plastics — https://www.iso.org/standard/527-1
8. ISO 62 — water absorption of plastics — https://www.iso.org/standard/41672.html
9. ISO 1133-1 — melt mass-flow and volume-flow measurement — https://www.iso.org/standard/83905.html
10. BSI — EN 13501-1: reaction-to-fire classification — https://knowledge.bsigroup.com/products/fire-classification-of-construction-products-and-building-elements-classification-using-data-from-reaction-to-fire-tests
11. ASTM D7032 — performance ratings for deck boards, stair treads, guards and handrails — https://store.astm.org/d7032-21.html
12. EPD International — construction-product PCR and EN 15804 — https://www.environdec.com/pcr-library/pcr_6b99d07c-4b75-4763-4485-08dd775d2e49
13. ISO 14040 — life cycle assessment framework — https://www.iso.org/standard/37456.html
14. HSE — assessing slip resistance of flooring — https://www.hse.gov.uk/pubns/geis2.htm
15. EPD International — what environmental declarations communicate — https://www.environdec.com/news/comms-guidance-empco
16. Green Plank — WPC-Terrassendielen — https://greenplank.eu/products/composite-decking
17. Green Plank — WPC-Fassadenbekleidung — https://greenplank.eu/products/fluted-panels
18. Green Plank — WPC-Zaun — https://greenplank.eu/products/fencing
19. Green Plank — Randblende — https://greenplank.eu/products/accessories
20. Green Plank — Produktspezifikation — https://greenplank.eu/inspiration/technical-data-downloads
